Referenzen: Digitalisierung & Transformation für KMU

Hier finden Sie ausgewählte Cases, in denen wir KMU bei Digitalisierung und Transformation unterstützt haben – von KI-gestützten Workflows bis zu Prozess- und Organisationsentwicklung.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik: Wir verbinden Prozessgestaltung mit Team-Befähigung, damit neue Lösungen akzeptiert und dauerhaft genutzt werden.
Viele Vorhaben sind zudem über INQA-Coaching förderfähig (bis zu 80% möglich). Schauen Sie sich die Beispiele an – und wenn Sie Parallelen zu Ihrer Situation sehen, fragen Sie ein Erstgespräch an.

Referenzen (Auswahl):

Die „KI-Kanzlei“ - Digitale Transformation einer Steuerberatungskanzlei

Die Herausforderung: Hohe Fehlerquoten bei manuellen Workflows, Belastungsspitzen im Team und Vorbehalte gegenüber KI-gestützten Prozessen.

Umsetzung nach unserem Phasenmodell:

1. Analysephase: Strategie & Diagnose

  • Aktivität: Vor-Ort-Aufnahme der IT-Infrastruktur und Identifikation von Medienbrüchen.
  • Fokus: Strategieentwicklung & Digitalisierung der Prozesse.
  • Ergebnis: Festlegung der „High-Impact“ Prozesse für die Automatisierung.

2. Transformationsphase: Prozess-Module

In dieser Phase haben wir drei Kernprozesse digitalisiert (Aufwand: jeweils ca. 2,5 Tagessätze):

  • Modul A: Sicherer KI-Assistent (myCompanyGPT)
    • Einrichtung einer rechtssicheren, kanzleieigenen KI-Umgebung zur Entlastung bei Standard-Korrespondenz.
    • Fokus: Arbeitsorganisation.
  • Modul B: Automatisierte Belegverarbeitung
    • Digitalisierung der Eingangsrechnungsverarbeitung und E-Mail-Kategorisierung.
    • Fokus: Produktionsmodell & Dienstleistung.
  • Modul C: Automatisierter Workflow „Investitionszuschuss“
    • End-to-End Digitalisierung eines spezifischen Antragsformulars.
    • Fokus: Digitalisierung der Prozesse.

3. Transferphase: Verankerung & Change

  • Aktivität: Workshop zur Rollenklärung, Ausbildung von internen Multiplikatoren (Key-Usern) und Einführung einer Fair-Use-Policy.
  • Fokus: Personalpolitik, Führung & Unternehmenskultur.
  • Ergebnis: Sicherstellung, dass die neuen Tools vom Team akzeptiert und dauerhaft genutzt werden.

Das „Expertensystem für Risikobeurteilung“ - Standardisierung als Basis für KI-gestützte Automatisierung

Die Herausforderung: Fragmentierte, manuelle Erstellungsprozesse für Risikobeurteilungen, hohe administrative Last für Experten und Fehleranfälligkeit durch fehlende Stammdaten-Logik.

Umsetzung nach unserem Phasenmodell:

1. Analysephase: Strategie & Diagnose

  • Aktivität: Prozess-Audit zur Identifikation von Redundanzen und Analyse der manuellen Workflows.
  • Fokus: Strategieentwicklung & Digitalisierung der Prozesse.
  • Ergebnis: Identifikation der Datenfelder, die für eine künftige KI-Anbindung (Textbausteine) strukturiert werden müssen.

2. Transformationsphase: Prozess-Module

In dieser Phase haben wir das Expertenwissen in eine digitale Architektur übersetzt (Aufwand: jeweils ca. 2,5 Tagessätze):

  • Modul A: Master-System Architektur
    • Konzeption einer zentralen Stammdatenlogik zur Sicherung der Datenkonsistenz über alle Projektphasen hinweg.
    • Fokus: Produktionsmodell & Dienstleistungserbringung.
  • Modul B: Interaktives Wissensmanagement
    • Entwicklung einer geführten Benutzerführung, die Expertenwissen methodisch als Qualitäts-Leitfaden aufbereitet.
    • Fokus: Arbeitsorganisation.
  • Modul C: Prozess-Dekomposition (KI-Readiness)
    • Analytische Zerlegung der Beurteilungsschritte in strukturierte Datenfelder zur Vorbereitung automatisierter Textbausteine.
    • Fokus: Digitalisierung der Prozesse.

3. Transferphase: Verankerung & Change

  • Aktivität: Implementierung des Workflows im Team und Sicherung der Prüfqualität durch die neue geführte Struktur.
  • Fokus: Personalpolitik (Qualifizierung & Entlastung).
  • Ergebnis: Fokussteigerung der Experten auf die fachlich-sicherheitstechnische Bewertung statt auf Formatierungsaufwand.

Das „Musiker-Vorsorgemodell“ - Partizipative Entwicklung und digitale Steuerung der sozialen Absicherung

Die Herausforderung: Komplexe Rentenberechnungen für MusikerInnen, Spannungen zwischen den Generationen (Gründer vs. Nachwuchs) und fehlende Transparenz über künftige Versorgungsansprüche.

Umsetzung nach unserem Phasenmodell:

1. Analysephase: Strategie & Diagnose

  • Aktivität: Bestandsaufnahme der demografischen Struktur und Abgleich der Honorarstruktur mit dem Ziel-Kapitalstock.
  • Fokus: Strategieentwicklung.
  • Ergebnis: Ein belastbarer Fahrplan zum Aufbau des Vorsorgefonds unter Berücksichtigung der Mindesthaltelinie.

2. Transformationsphase: Prozess-Module

In dieser Phase haben wir die komplexe Logik in digitale Werkzeuge übersetzt (Aufwand: jeweils ca. 2,5 Tagessätze):

  • Modul A: Dynamische Finanz-Modellierung
    • Erarbeitung der Variablen (Tagessätze, Einzahlungsquoten) und Erstellung der mathematischen Berechnungsmatrix.
    • Fokus: Digitalisierung der Prozesse.
  • Modul B: Interaktives Steuerungs-Dashboard
    • Entwicklung eines Dashboards zur Echtzeit-Simulation der Fondsentwicklung für das Lenkungsgremium.
    • Fokus: Produktionsmodell & Dienstleistung.
  • Modul C: Technischer Roll-out & Logik-Implementierung
    • Finalisierung der Berechnungslogik und präzise Zuordnung der Rentenansprüche nach Einsatztagen.
    • Fokus: Arbeitsorganisation.

3. Transferphase: Verankerung & Change

  • Aktivität: Moderation der Konsens-Phase zwischen „Alt“ und „Jung“ sowie Abschluss-Workshop zur transparenten Kommunikation der Ergebnisse.
  • Fokus: Personalpolitik, Führung & Unternehmenskultur.
  • Ergebnis: Hohes Vertrauen in das Modell durch die explizite Wertschätzung der Aufbauleistung und Absicherung der jüngeren Generation.

„Agiles Consulting“ - Transfer von Scrum-Methoden in die Beratung

Die Herausforderung: Reibungsverluste an den Schnittstellen zwischen agiler Softwareentwicklung und klassischem Consulting, Wissens-Silos und mangelnde Flexibilität bei dynamischen Kundenanforderungen.

Umsetzung nach unserem Phasenmodell:

1. Analysephase: Strategie & Diagnose

  • Aktivität: Status-Quo-Evaluation der Consulting-Workflows und Identifikation „Scrum-kompatibler“ Prozessschritte.
  • Fokus: Strategieentwicklung & Arbeitsorganisation.
  • Ergebnis: Fahrplan für die Prozesssynchronisation zwischen Entwicklung und Beratung.

2. Transformationsphase: Prozess-Module

In dieser Phase haben wir die agilen Methoden in greifbare Workflows übersetzt (Aufwand: jeweils ca. 2,5 Tagessätze):

  • Modul A: Agiler Methoden-Transfer
    • Adaption von Scrum-Artefakten (Backlog, Sprints) auf die spezifischen Anforderungen der sicherheitstechnischen Beratung.
    • Fokus: Digitalisierung der Prozesse.
  • Modul B: Digitales Projekt-Board (Jira/Confluence)
    • Einführung und Optimierung digitaler Systeme zur Echtzeit-Visualisierung des Projektfortschritts und Abbau von Wissens-Silos.
    • Fokus: Arbeitsorganisation.
  • Modul C: Rollenklärung & Sprint-Logik
    • Definition von Verantwortlichkeiten (PO/Scrum Master Logik) und Etablierung der Meeting-Kultur (Dailies/Reviews).
    • Fokus: Führung & Unternehmenskultur.

3. Transferphase: Verankerung & Change

  • Aktivität: Begleitung der Pilot-Phase, Moderation des Mindset-Shifts und Institutionalisierung von Retrospektiven zur kontinuierlichen Verbesserung.
  • Fokus: Personalpolitik (Qualifizierung & Team-Resilienz).
  • Ergebnis: Überwindung der „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ durch eine einheitliche methodische Sprache im gesamten Unternehmen.

„Strategische Standortsicherung“ - Partizipative Vision & agile Zielsteuerung (OKRs)

Die Herausforderung: Hohe operative Hektik im Kurier-Alltag, fehlender Fokus auf langfristige Ziele und die Notwendigkeit, das Team in einem dynamischen Marktumfeld wieder hinter einer gemeinsamen Vision zu vereinen.

Umsetzung nach unserem Phasenmodell:

1. Analysephase: Strategie & Diagnose

  • Aktivität: Durchführung einer digitalen Team-Umfrage zur IST-Situation sowie eine umfassende SWOT-Analyse zur Identifikation strategischer Handlungsfelder.
  • Fokus: Strategieentwicklung.
  • Ergebnis: Transparente Aufdeckung von Potentialen und Risiken als Fundament für das „Zielbild 2029“.

2. Transformationsphase: Prozess-Module

In dieser Phase haben wir die Strategie in messbare Arbeitsschritte übersetzt (Aufwand: jeweils ca. 2,5 Tagessätze):

  • Modul A: Visions- & Werte-Architektur
    • Moderation eines partizipativen Workshops zur Definition der Identität („Wer sind wir?“) und der langfristigen Mission.
    • Fokus: Führung & Unternehmenskultur.
  • Modul B: OKR-Implementierung (Objectives & Key Results)
    • Training des Teams in der OKR-Methode und Design des ersten Pilot-Quartals zur Operationalisierung der Strategie.
    • Fokus: Arbeitsorganisation.
  • Modul C: Methodisches Empowerment & Businessplan
    • Befähigung der Mitarbeitenden zur aktiven Gestaltung der Ziele (Bottom-up) und Erstellung eines fundierten Businessplans.
    • Fokus: Strategieentwicklung.

3. Transferphase: Verankerung & Change

  • Aktivität: Abschluss-Workshop zur Evaluation des ersten OKR-Zyklus und Festlegung künftiger Review-Rhythmen zur dauerhaften Etablierung.
  • Fokus: Personalpolitik (Mitarbeiterbindung & Identifikation).
  • Ergebnis: Signifikant verbessertes Verständnis der Teammitglieder für die Unternehmensziele und Steigerung der Eigenverantwortung.

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